Nach langer Suche für ein geeignetes Zuhause, haben wir im Frühjahr 2001 einen kleinen Resthof mit einem 6700qm großen Grundstück gefunden. Diese Fläche reicht aus, um unsere Träume und Vorstellungen von Garten und Natur zu verwirklichen. Aufgeteilt wird diese große Fläche in verschiedene Themenbereiche. Es gibt einen eingezäunten Bauerngarten, einen Spielgarten mit Wiese, Schaukel, Bauwagen, Sandkasten und Naschgarten. Den Hühnerkamp mit alten Obstbäumen, vielen Wildstauden, Disteln und meterhohen Brennesseln.
Die vielen Nadelgehölze machten den Garten schattig, die Rasenfläche war voller Moose, überall wuchsen Pilze. Das Erdreich war durch den Sandboden auch viel zu trocken. Als erstes haben wir fünf große Tannen, einige buschige Kiefern und Koniferen abgesägt. Mit Hilfe unseres Traktors und teils in anstrengender Handarbeit, wurde die Rasenschicht abgetragen. Dann wurde der Boden mit einem Einachser tiefgründig durchgepflügt. Die Erde haben wir dabei immer wieder von Hand durchgeharkt, um Wurzelreste, Moose und Wildkräuter auszusortieren.

   
Mit einer Pflanzleine und gutem Augenmaß, habe ich dann die Wege abgesteckt.
Bei der Beeteinteilung mußte ich die vorhandenen Gehölze mit einbeziehen. Bei der Neuanpflanzung meiner Stauden, die Standortansprüche und die Bodenbeschaffenheit berücksichtigen. Nach und nach habe ich dann die vielen Buchsbaumpflanzen eingesetzt, ein Kräuterbeet angelegt und den Boden mit Kompost verbessert. Der Jägerzaun wurde durch einen Holzstakentenzaun ersetzt. In die diagonal gegenüberliegenden Beete, zwischen der Zeder und dem Rhododendron, habe ich wegen des trockenen Sandbodens nur Stauden und Kräuter hineingepflanzt. So konnte ich diese Beete mit einer dicken Schicht Rindenmulch bedecken. Das verhindert im Sommer das schnelle austrocknen des Erdreiches. Im Mai 2002, erblühte das Staudenbeet mit Ginster, Azaleen, Glockenblumen, Iris, Lilien, Kreuzkraut, Mädchenauge, Mohn, Stockrosen, Rittersporn, Bergflockenblumen.