Beton zählt zu den wohl preiswertesten, aber dennoch robustesten Werkstoffen überhaupt. Daher werden Gehwege gerne mit Betonplatten ausgestattet. Ebenso finden sie bei der Gestaltung von Parks, Gärten oder anderen Grünanlagen häufig Verwendung. Aber auch über Terrassen führen oftmals Gehwegplatten aus Beton. Wer diese selbst verlegen möchte, muss kein Fachmann sein – im Grunde reicht ein wenig Muskelkraft und gute Planung.

Betonplatten - Terrassen und Gartenpfade selbst anlegen

Betonplatten – Terrassen und Gartenpfade selbst anlegen (c) Angelika Wolter / pixelio

Vor dem Verlegen der Betonplatten ausreichend planen

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Wer Betonplatten verlegen will, sollte sich dieses Vorhaben bereits im Vorfeld in einzelne Arbeitsschritte einteilen. Falls es sich dabei um recht schwere Platten handelt, erweist sich auf alle Fälle ein Helfer als sinnvoll.

Bevor mit der Planung der Arbeitsschritte begonnen werden kann, werden zu allererst einmal entsprechende Betonplatten benötigt. Meistens werden Sie bereits im nächsten Baumarkt fündig. Wenn es aber mal etwas qualitativ hochwertiger sein soll, dann muss oftmals das Internet bemüht werden. Wer beispielsweise auf der Suche nach exclusiven Terrassenplatten ist, für den empfiehlt es sich einen Blick auf die Website des Anbieter Woehe zu werfen. Dort gibt es speziell beschichtete Betonplatten für unterschiedliche Nutzungszwecke.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Untergrund

Vor der Verlegung der Platten muss grundsätzlich der Untergrund bearbeitet werden: Als Erstes bedarf es, den Boden auszuschachten, und zwar prinzipiell in der Tiefe der zu verlegenden Platten, zuzüglich der vorbereitenden Schicht Kies. Hier sollte sich daran orientiert werden, was die Fläche später aushalten muss. Wird mit einem Auto über die Platten gefahren, dann sollte die Kiesschicht etwa 20 Zentimeter aufgeschüttet werden. Ansonsten reichen circa 10 – 15 Zentimeter aus. Nach dem Aufschütten der Kiesschicht muss diese mit einer Rüttelplatte gut verdichtet werden. Dabei wird ein sachtes Gefälle von etwa drei Prozent eingearbeitet, damit später das Regenwasser gut abfließen kann und so die Gefahr einer Staunässe ausgeschlossen ist.

Im Idealfall wird im Anschluss auf die Kiesschicht noch eine feine Schicht Splitt aufgetragen, die etwa fünf Zentimeter hoch sein sollte. Diese dient besonders für einen besseren Halt der verlegten Platten.

Betonplatten verlegen und Fugen beachten

Nachdem der Untergrund gut vorbereitet wurde, kann mit dem eigentlichen Verlegen der Betonplatten begonnen werden. Mithilfe eines Plattenhebers werden Platten nun an die richtige Stelle gehoben. Dabei ist zu beachten, dass zwischen den einzelnen Platten stets eine Fuge offenbleibt, deren Breite fünf Millimeter jedoch nicht übersteigen sollte. Sogenannte Fugenkreuze, die im Allgemeinen in jedem Baumarkt zu finden sind, erweisen sich dabei meist als recht hilfreich. Falls Sie lieber online bestellen, dann finden Sie diese z.B. bei SANPRO. Dieser Shop ist auf Sanitär-, Dachdecker- sowie Klempnerwerkzeuge spezialisiert.

Sobald die Platten passend liegen, können sie mithilfe eines Gummihammers festgeklopft und mit einer Wasserwaage überprüft werden. Sind alle Platten verlegt, werden die Fugen abschließend mit Silber- oder Quarzsand aufgefüllt.