Japanisches Blutgras (Imperata cylindrica)

Japanisches Blutgras, auch als Imperata cylindrica „Red Baron“ bekannt, gehört zur Familie der Süßgräser. Seinen Namen verdankt das Gras der roten Blattfärbung, die vor allem im Herbst zur Geltung kommt. Die Staude weist einen hohen Pflege-Anspruch auf und eignet sich am besten für Weinbauregionen.

Imperata cylindrica

Kulturformen der Imperata cylindrica mit rot gefärbten Blättern werden als Japanisches Blutgras bezeichnet©iStock.com/theJIPEN

Japanisches Blutgras (Imperata cylindrica) Herkunft

Das besondere Gras ist vor allem in China, Japan und Korea zuhause, wobei man auch im östlichen und südlichen Teil Afrikas auf den „Red Baron“ treffen kann. In Asien ist Japanisches Blutgras unter dem Namen „Alang-Alang-Gras“ bekannt und wird im östlichen Teil des Kontinents sogar als Heilpflanze genutzt. Man findet das Blutgras an Baustellen oder Straßenrändern, aber auch in Kieferwäldern.

Beliebt ist die Imperata als Bonsai in einer Beistellschale, die neben anderen asiatischen Gartenpflanzen wie beispielsweise Japanischer Ahorn, wenn man einen Japanischen Garten anlegen möchte, nicht fehlen darf.

Habitus

Japanisches Blutgras wird je nach Bodenbeschaffenheit zwischen 30 cm und 40 cm hoch. Es besteht aus aufrechten Stängeln, die rot leuchtende Blätter tragen. Ab Herbst ist die Färbung, die bis zum Winter anhält, am stärksten ausgeprägt.

  • Art: Silberhaargras
  • Gattung: Imperata
  • Ordnung: Süßgrasartig
  • Unterfamilie: Panicoideae

Imperata cylindrica pflegen

Japanisches Blutgras liebt Wärme und entfaltet sich am besten an einem sonnigen oder zumindest halbschattigen Platz. Staunässe verträgt die Staude nur schlecht.

Standort: Wichtig ist, dass der Boden nährstoffreich und durchlässig ist. Bei schweren oder nassen Böden besteht die Gefahr, dass die Pflanze nach längerer Zeit eingeht.

Pflanzen: Die Imperata kommt besonders als Einzelpflanze gut zur Geltung, aber auch mit anderen Blütenstauden und kleineren Gehölzen.

Düngen: Wächst das Gras nicht wie erwartet, wird zum Volldünger geraten.

Vermehren: Japanisches Blutgras wird im Frühjahr durch Teilung vermehrt.

Überwintern: Im ersten Winter nach der Pflanzung wird ein Winterschutz mit einer Schicht Tannenästen oder Laub empfohlen. Im Frühling darauf sollte man die alten Halme abschneiden. Um die Blätter vor Frost zu schützen, sollte man das Gras im Herbst besser nicht schneiden. Wird das Gras für die Herbstsaison in Gefäße gepflanzt, ist eine gelungene Überwinterung nicht mehr garantiert.

Weitere interessante Artikel:

Bambus Dielen für die Terrasse
Buchsbaum – Pflege und Gestaltung
Pflastersteine – wie gestalte ich rund um’s Haus
Teichfolie und Co. – Grundlagen und Tipps für das Anlegen des Gartenteichs