Für Hundebesitzer ist es das Größte, Ihren Vierbeiner frei im Garten laufen und spielen zu lassen. Doch in so einem Garten können viele giftige Pflanzen für Hunde sein. Damit Sie Ihren Hund keinen unnötigen Gefahren aussetzten, erfahren Sie mehr über giftige Pflanzen für Hunde

Was sind giftige Pflanzen für Hunde?

In erster Linie sind es junge Hunde, die der Gefahr ausgesetzt sind, dass sie giftige Pflanzen fressen oder mit denen in Berührung kommen. Das liegt daran, weil Welpen oder junge Hunde sehr gern alles anknabbern, was nicht in einer „hundefreien“ Höhe angebracht ist und gerne frisch gesetzte Blumenzwiebeln wieder ausbuddeln, um daran zu nagen. Oftmals stört es auch den Besitzer gar nicht, weil er damit rechnen muss, wenn er einen jungen Hund nimmt. Dennoch wird es unangenehm und gefährlich, wenn etwaige giftige Pflanzen für Hunde von Ihnen angeknabbert werden. Vor allem dann, wenn der Besitzer nicht weiß, dass die Pflanzen giftig sind. Wer hätte gedacht, dass vor allem Efeu, eine typische Gartenpflanze, eine Gefahr für den Welpen darstellen kann? Das Annagen von Pflanzen kann bei manchen Hunden aber auch ein Zeichen von Langeweile sein. Beschäftigen Sie sich also mit Ihrem Tier. Machen Sie ausgiebige Spaziergänge, mit Hilfe unserer Tipps zu Hundehalsband und Leine, sind Sie auch hier sicher unterwegs.

Zwar sollte man das Thema giftige Pflanzen für Hunde nicht dramatisieren, aber auch nicht unterschätzen! Denn nicht nur Efeu zählt zu den giftigen Pflanzen für Hunde. Weitere Pflanzen wie

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giftige Pflanzen für Hunde

Tulpen sind giftige Pflanzen für Hunde
(c) Bobby M / pixelio.de

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  • Fingerhut
  • Narzissen
  • Tulpen
  • Rhododendren
  • Robinie
  • Hortensien
  • Misteln
  • Rittersporn
  • Azalee
  • Eibe
  • Buchsbaum
  • Herbstzeitlos

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sollten von Hunden gemieden werden bzw. nicht im eigenen Garten eingesetzt werden. Aber neben Gartenpflanzen gibt es auch die typischen Pflanzen für die eigenen vier Wände. Darunter fallen etwa der Gummibaum als auch die Alpenveilchen, welche als giftige Pflanzen für Hunde angesehen werden.

Viele Gartenbesitzer denken gar nicht daran, dass eventuell giftige Pflanzen für Hunde im eigenen Garten wachsen könnten. Oder sogar selbst eingesetzt wurden. Es ist daher äußerst wichtig, dass Sie sich vor jedem Kauf einer Pflanze darüber informieren, ob diese für Ihren Hund gefährlich sein könnte. Aber nicht nur im Garten können giftige Pflanzen für Hunde sein. Auch in den eigenen vier Wänden werden immer wieder giftige Pflanzen für Hunde aufgestellt. Es können auch Pflanzen sein, welche im ersten Moment ungefährlich aussehen und auch oftmals vielleicht zur Grundausstattung in den eigenen vier Wänden gehören. Dennoch geht von einigen Pflanzen eine erhebliche Gefahr für die Hunde aus.

Die ersten Symptome einer Vergiftung

Erwischen Sie Ihren Hund beim Fressen einer Pflanze, müssen ihm diese sofort wegnehmen. Werfen Sie den Pflanzenteil jedoch nicht weg, er kann bei späteren Vergiftungserscheinungen noch wichtig für die Diagnose sein. Notieren Sie sich zudem den Zeitpunkt der Aufnahme sowie die Menge der geschluckten Pflanze, dies kann unter Umständen lebensrettend sein. Bemerken Sie, dass Ihr Hund mit einer giftigen Pflanze in Berührung kam und sich danach die berührende Stelle abgeleckt hat, sollten Sie mit dem Tier ebenfalls zum Tierarzt fahren. Weiß der Besitzer nicht, dass es sich um eine giftige Pflanze handelt, muss das Verhalten des Hundes unter Beobachtung bleiben.Versuchen Sie allerdings auf keinen Fall Ihr Tier eigenständig von den Pflanzenteilen zu erlösen. Der Hund darf nicht mit lauwarmem Seifen- oder Salzwasser zum Erbrechen gebracht werden. Ebenso wenig hilfreich ist das Einflößen von Milch, da es die Situation noch verschlimmern kann.

Giftige Pflanzen Hunde

Giftige Pflanzen für Hunde im Garten
(c) Th. Reinhardt / pixelio.de

Reagiert der Hund von alleine nach der Aufnahme einer Pflanze mit Würgen, Sabbern, Erbrechen oder Durchfall, müsse Sie sofort reagieren. Auch bei Zuckungen, Krämpfen, einem schwankendem Gang oder Lähmungserscheinungen, darf keine Minute gezögert werden. Im schlimmsten Fall kann der Hund an der Vergiftung auch sterben. Dies ist jedoch nur selten der Fall bzw. in der Regel nur dann, wenn nicht auf die Symptome reagiert wird. Auch bei einem Verdacht sollte so schnell wie möglich der Tierarzt kontaktiert werden. Gegengifte gibt es leider nur für wenige giftige Pflanzen z.B. Knollenblätterpilze, Rizinus oder Oleander. Einzig Aktivkohle (medizinische Kohle) kann in Wasser aufgelöst gegeben werden, da sie das Gift im Körper bindet, bevor es in den Blutkreislauf gelangt. In den meisten Fällen kann auch der Tierarzt leider nicht viel mehr tun, als die Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder Apathie zu behandeln.