Kategorie: Gartenarbeit

Kaminholz selbst machen

Kaminholz für den Kaminofen selbst schlagen Jetzt ist wieder die Jahreszeit gekommen, um es sich am Kaminfeuer gemütlich zu machen. Damit dies nicht ein teures Vergnügen wird, schlagen immer mehr Kaminbesitzer ihr Feuerholz selbst. Doch, was ist dabei zu beachten? Vorbereitung: Wo und wie? Die wichtigste Frage lautet als erstes: Wo kann und darf man eigentlich Brennholz schlagen? In einzelnen Bundesländern muß man eine Motorsägenschulung vorweisen, um überhaupt Holz schlagen zu dürfen! Informationen dazu gibt es beim örtlichen Forstamt. Sicherheit zuerst Unverzichtbar ist die Sicherheitsbekleidung: Schutzhelm, Handschuhe und Gehörschutz sollten als Mindestausstattung in der Ausrüstung sein. Im Fachhandel erhält man zusätzlich auch spezielle Sicherheitshosen und -Schuhe. Auch ein Erste-Hilfe-Kasten sollte nicht fehlen. Holzschlagen ist Teamarbeit, und sollte aus Sicherheitsgründen niemals alleine durchgeführt werden! Um im Notfall schnell Hilfe herbeizurufen, sollte man außerdem immer ein Handy dabei haben! An die Arbeit Das Brennholz kann nun mit Werkzeugen wie Axt oder Motorsäge geschlagen werden. Diese Arbeit sollte generell nur von geschulten und erfahrenen Personen ausgeführt werden, die sich mit den Schnitt-Techniken auskennen! Den geschlagenen Baum kann man nun in die gewünschten Einzelstücke zerteilen. Um diese in die gewünschte Kamingröße zu bringen gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder benutzt man die traditionelle Axt, oder lässt sich die Arbeit von einem Hydraulik-Holzspalter abnehmen. Mit Hilfe eines Holzspalters geht die Arbeit nicht nur leichter und schneller von der Hand, sondern man erhält auch gleichmäßig große...

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Streuobstwiese – Gärtner Wissen für Einsteiger

Unterschiedliche Obstsorten werden auf der Streuobstwiese zusammengepflanzt und diese stellen typischerweise alte und robuste Obstsorten dar. Nur ausgesprochen robuste Sorten gehören auf die Streuobstwiese. Dies sind Obstsorten, die wenige pflegeaufwendig, sehr klimafest und gegenüber dem Boden wenig anspruchsvoll sind. Klassischer Weise werden als Hochstamm die Obst-Arten Süßkirsche, Pflaume, Kirsche, Birne und Apfel kombiniert. Aus unterschiedlichen Sachverhalten kann der Begriff Streuobstwiese hergeleitet werden. Im Prinzip gibt es drei unterschiedliche Bezeichnungen des Ursprungs. Zum einen wird behauptet, dass sich der Begriff daraus ergibt, weil auf einer Wiese Obstbäume wie gestreut verteilt stehen. Die nächste Möglichkeit ist, dass reife Früchte von den Bäumen fallen und unter den Bäumen wie gestreut liegen bleiben. Die dritte Möglichkeit ist, weil Obstbäume in unterschiedlichen Sorten und unterschiedlichen Arten auf einer Wiese willkürlich verteilt zusammenstehen. In jedem Fall ist diese Wiese für Rehe, Rebhühner, Fasanen, Spinnentiere, Insekten und Vögel sehr wertvoll. Es wird oft behauptet, es handle sich bei der Wiese um das artenreichste und wertvollste Biotop. Besonders wenn es gelingt, dass verschiedene Sorten und Arten kombiniert werden, ist die Wiese sehr wertvoll. Im Idealfall wird versucht, Pflaumensorgen, Kirschen, Birnen und Apfel zu kombinieren. Zwei Hochstämme unterschiedlicher Sorten sollten je Obst-Art ausgewählt werden. Zu beachten ist, dass oftmals ein Befruchter vorhanden sein muss, damit manche Obst-Sorten auch Früchte tragen. Wer mehr als zehn Obst-Bäume gepflanzt hat, der sollte mengenmäßig den Äpfeln das stärkste Gewicht geben. Im Schwerpunkt...

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Schnecken im Garten – so werden Sie Herr über die (P)lage

Schnecken im Garten können zu einer echten Plage werden. Aber das muss nicht sein. Es gibt viele nützliche Tipps, die den Schneckenbefall vermindern, verhindern oder bekämpfen. Wichtig ist immer, dass die Kriechtiere am Leben bleiben, denn auch diese haben keine bösen Absichten. Deshalb ist von Bekämpfungen wie Schneckensalz oder Bierbädern in jedem Fall abzuraten. Bei solchen Methoden erleiden die Tiere höllische Qualen! Auch mit natürlichen Mitteln kann man die Schneckenbekämpfung angehen. Eine Möglichkeit ist es Pflanzen zu setzen, welche Schneckenartige mögen. So kann man zum Beispiel Tagetes zwischen Salatpflanzen setzen. Da die Tiere lieber die Pflanzenart fressen, werden sie das Gemüse eher in Ruhe lassen! Wenn es geregnet hat, machen sich die Kriechtiere auf den Weg und fressen munter im Garten. Abends kann man alle sichtbaren Schneckentiere einsammeln und auf eine freie Wiese bringen. Auch so wird die Schneckenanzahl reduziert. Es ist zwar ein wenig mehr Arbeit, aber die Schnecken können am Leben bleiben – ebenso wie die Pflanzen im Gartenbereich. Außerdem gibt es spezielle Schneckenbänder, alternativ Klebeband mit Asche. Diese beiden Arten können rundherum um den Garten oder den befallenen Bereich geklebt werden. Schneckenartige klettern nicht darüber und bleiben so vom Grundstück fern. Hat man also einmal alle Schneckentiere beseitigt und ein solches Band um den Nutzgarten oder Blumengarten oder gar um das ganze Grundstück geklebt/gelegt, kommen nur sehr wenige Schneckenartige in den Gartenbereich. Immer sollte man bedenken,...

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