Lupos Streuobstwiese    

                                                                                                                                                                                                                                                    ...Äpfel und Birnen

 

Westfälischer Gülderling

Schon lange beschäftigen wir uns mit dem Thema Streuobstwiese ! Uns fasziniert die Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen, dem diese alten Wiesen mit ihren krummen, knorrigen Hochstammbäumen Unterschlupf bieten. Das optimale Zusammenspiel von Natur und Umweltschutz. Leider sieht man diese alten, ursprünglichen Streuobstwiesen nur noch selten ! Grund genug für uns, auf unserem Acker eine kleine Streuobstwiese anzulegen.

Streuobstwiese im Umweltzentrum Heerser Mühle

 

Um unserer Nachwelt das Erlebniss "Streuobstwiese" zu ermöglichen und um diese wichtigen Biotope zu erhalten, haben wir auf einer Fläche von 4300 qm² eine Streuobstwiese mit regionaltypischen, alten Obstsorten angelegt.

Aufteilung der 25 Hochstamm-Obstbäume auf unserer Streuobstwiese:

Äpfel: Rheinischer Bohnapfel, Weisser Klarapfel, Biesterfelder Renette, Alkmene, Harberts Renette, Roter Boskoop, Roter Eiserapfel, Dülmener Rosenapfel, Weisser Winterglockenapfel, Blenheim, Freiherr von Berlepsch, Jakob Lebel und Goldrenette.

Birnen: Gute Luise und Gellerts Butterbirne

 

Die Wurzeln aller Bäume werden mit engmaschigem Kaninchendraht vor Wühlmausfrass geschützt. Die speziell für Greifvögel aufgestellten, hohe Sitzstangen, dämmen eine Ausbreitung der Wühlmausplage.

Der Stützpfahl wird neben dem Wurzelballen eingeschlagen, um diesen nicht zu verletzen. Kaninchendraht auch als Baumschutz , um die Rinde am Stamm vor Tieren zu schützen.

 

Die ganze Wiese wurde mit Knotengeflecht und Stacheldraht eingezäunt, um die jungen Bäume vor dem Wild zu schützen.

Die Wiese haben wir mit einer Gräser-Mischung eingesät. Wir werden sie als Magerwiese (ohne Düngung) sich selbst überlassen, lediglich eine 2malige Mahd ( halbseitig ) im Jahr, soll dafür sorgen, das Wiesenpflanzen sich vermehren können. Auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, werden wir ganz verzichten. Eine Hecke aus einheimischen, sandbodenverträglichen Sträuchern, wie Sanddorn, Weissdorn oder Holunder, in Kombination mit einer Benjeshecke,  werden wir auch noch anlegen.

"Westfälischer Gülderling", im Hintergrund "Ingrid Marie"

In unserem Hühnerkamp wachsen Hauszwetschge, Ingrid Marie, Westfälischer Gülderling und ein Holsteiner Cox, ausserdem noch Geheimrat Oldenburg, James Greve und Klarapfel.

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