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Zu jedem Bauerngarten
gehören die kleinen Augenweiden, die den ländlichen Charme und
die Romantik hineinzaubern. Sie bringen Natürlichkeit und Harmonie
zum Ausdruck. Die meisten Gartendekorationen wirken bei einem schlichten,
ländlichen Garten zu protzig. Viel besser sind hier unaufdringliche
Objekte, wie alte Gartengeräte, Steintröge, Zinkwannen und
Gießkannen, Weidenkörbe, Tontöpfe oder auch eine Vogelscheuche.
DieVogelscheuchen dienen heute nicht mehr zum Verschrecken von Vögeln,
wohl aber zum Verschönern unserer ländlichen Gärten. Früher
waren sie einmal ein fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft,
heute sind sie aus unseren Gärten verdrängt worden.
In ländlichen
Gärten wachsen alle Pflanzen in einem "geordneten Durcheinander".
Die große Blumenvielfalt, Kräuter, dekorative Gemüsesorten
und der damit verbreitete Duft machen diesen unverwechselbaren Charakter
von Romantik, Geborgenheit und Harmonie aus. Dekorieren kann man alle Ecken
des Gartens, selbst eine Kunststoff-Regentonne samt Rohre, lassen sich
mit Holz verkleiden und mit blühenden Rankpflanzen verschönern.
Wer heute einen Lagerschuppen im Garten besitzt, kann sich glücklich
schätzen. Alle Gartenwerkzeuge können dort sicher und trocken
aufbewahrt werden. Schubkarre, Gartenschlauch und das Brennholz für
den Kamin, finden dort Unterkunft. Die meist etwas abgelegenen Lauben,
lassen sich schnell zu einem lauschigem Plätzchen verwandeln. Mit
wunderschönen Rankpflanzen wie z.B. Kletterrosen, Klematis, Glyzinen,
Edelwicken oder Geißblatt, lassen sie sich in kurzer Zeit verschönern.
Kräuter, zu
kleinen Sträußen gebunden, oder Zwiebelzöpfe, lassen sich
an überdachter Stelle an der Gartenlaube, dekorativ trocknen. Alte, bepflanzte
Obstkisten oder Erntekörbe neben eine rustikale Holzbank gestellt,
vervollständigen das Bild. Die Wege durch einen ländlichen Garten
können unterschiedlich sein. Geschickt angelegt, kann so ein Pfad
zum Erlebnis werden.

Ein Garten kann in mehrere kleine Bereiche eingeteilt
werden, die unterschiedlich gestaltet werden können. Das läßt
kleine Gärten größer wirken. Auch der Arbeitsaufwand ist
nicht größer als der bei einer Rasenfläche. In einem traditionell
angelegtem Bauerngarten sind die Wege gerade, mit Kies und einer Buchseinfassung.
Um zu einem gemütlichen Sitzplatz zu gelangen, eignen sich leicht
geschwungene Wege. Gehölzgruppen eignen sich sehr gut, um den Weg herumzuführen und geben ihm so etwas geheimnisvolles. Solche, meist
schmalen Pfade, lassen sich schnell mit einer dicken Schicht Rindenmulch
anlegen. Der Wegesrand kann mit Stauden z.B. Gänsekresse, Lavendel
oder Frauenmantel, bepflanzt werden, die später dicht bewachsen, den
Pfad schmücken und einen weichen Übergang zum Blumenbeet zaubern.
Mit heimischen Sträuchern mitten im Garten, schafft man grüne
Hintergründe als Kontrast für die Blumenrabatten. Alte Obstbäume,
oder von unten verkahlte Nadelbäume, können ebenso durch Kletterpflanzen
wie z.B. Efeu oder Kletterhortensien, wieder zum Blickfang werden.
Diese verwachsenen Ecken bieten vielen Tieren Unterschlupf.
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