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Das Haltbarmachen
durch Milchsäuregärung
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Schon viele Tausende von Jahren ist das
Konservieren durch die Milchsäuregärung bekannt! Das Haltbarmachen
durch "Einsäuern" wird am häufigsten bei der Sauerkrautherstellung
angewandt. Aber auch andere Gemüsesorten, wie z.B. Rotkohl, Rote Beete
und Bohnen lassen sich so problemlos und energiesparend, Konservieren und Lagern.
Auf diese Weise konservierte Lebensmittel,
sind reich an Vitaminen und versorgen uns im Winter mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen.
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Sauerkraut
Verarbeitet wird nur gesundes
und giftfreies Gemüse! Sauberkeit ist erstes Gebot, um eine
Verunreinigung durch Fremdkeime auszuschliessen. Am besten verwendet man einen
Gärtopf aus
Steinzeug,
den man im Haushaltswarengeschäft kaufen kann.
Das Zerkleinern von Kohl/Gemüse
kann maschinell, von Hand oder mit Hilfe eines Krauthobels
geschehen.
In den gut gereinigten Gärtopf
(kein
Spülmittel verwenden, da Spülmittelreste am Gefäß
sich negativ auf den Geschmack und den Ablauf der Gärung auswirken)
wird
das geschnittene Gemüse lagenweise eingeschichtet, gesalzen
und mit dem Holzstampfer eingestampft, bis Saft austritt (andere
Gemüse nur leicht angedrücken, nicht stampfen).
Schicht für Schicht wird gesalzen und gestampft, pro 1kg Kohl,
ca. 15g Salz (Meersalz).
Zwischen
die Lagen, können je nach Geschmack, verschiedene
Kräuter und Gewürze zugegeben werden. Dazu eigen sich
z. B. Kümmel, Dill, Wacholderbeeren, Meerrettich, Apfelringe
und Möhren.
Die
letzte Schicht mit großen Kohlblättern abdecken und einen
Beschwerungsstein darauf
legen. Dabei sollte die Flüssigkeit leicht über dem Beschwerungstein
stehen (evtl.
mit etwas Salzwasser auffüllen).
Um
den Gärprozess schneller in Gang zu bekommen kann auch mit
Molke oder Buttermilch aufgegossen werden!
Anschließend
wird der Deckel aufgelegt und die Rinne mit Wasser gefüllt.
Durch die Gärung bildet sich Kohlensäure, die sich schon
nach den ersten Tagen durch ein regelmäßiges "Blubb"
bemerkbar macht.
Die
Wasserrinne sollte immer gefüllt sein, damit keine neuen Keime
eindringen können.
Um
den Gärprozess in Gang zu bekommen, muß der Topf für
4-6 Tage an einen warmen Ort, mit einer konstanten Temperatur von
ca. 20 - 22 °C gestellt werden! Danach kann der Topf für
5 - 6 Wochen, in einem kühlen Kellerraum (ca. 10°) stehen. Auch
hier muß die Wasserrinne regelmäßig kontrolliert
werden!
Ab
der 6 - 7 Woche können wir die ersten Portionen abfüllen!
Anschließend den Beschwerungsstein immer wieder auf das Kraut
legen und darauf achten das genügend Flüssigkeit über
dem Stein steht! Den Topf immer wieder gut verschliessen!
Das
Gemüse hält so bis in den nächsten Sommer hinein.

Guten
Appetit !!!
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