Kein Sommer ohne Sommerblumen! Wollen Sie die selbst pflanzen? Nichts leichter als das! Die Auswahl ist riesig! Ob im Beet, auf dem Balkon, im Kübel, auf der Terrasse oder im Wohnzimmer: Für jeden Standort gibt es genau die richtigen Blumen. Mit den passenden Sorten und guter Pflege genießen Sie bis weit den Herbst hinein die volle Blütenpracht.

Als Zwiebel oder aus der Tüte: Die bunte Vielfalt der Sommerblumen

Wer Sommerblumen pflanzen will, hat die Qual der Wahl. Es gibt schier unzählige Arten und Sorten. Im Wesentlichen wird zwischen Zwiebelblumen und Stauden unterschieden. Zwiebelblüher wie Dahlien, Freesien, Steppenkerzen, Lilien, Anemonen oder Gladiolen sollten im Frühling unter die Erde, sobald die schlimmsten Fröste vorüber sind. Setzen Sie die Sommerblumen doppelt so tief in die Erde, wie die Zwiebel oder Knolle hoch ist. Falls Sie im Topf oder Kübel pflanzen, sollten Sie hochwertige Blumenerde verwenden. Tipp: Geben Sie direkt Langzeitdünger dazu. So sind die Pflanzen von Anfang an bestens versorgt. Setzen Sie die Zwiebelblumen im Beet in kleine Pflanzkörbe – das hilft gegen Wühlmäuse, Maulwürfe und andere Tiere, die gerne an den Knollen knabbern.

Die zweite große Kategorie an Sommerblumen sind Stauden, also Gartenpflanzen, die immer wieder aus der Wurzel ausschlagen. Hier unterscheidet man zwischen einjährigen Stauden wie Astern, Kosmee, Ringelblume, Sonnenhut, Zinnie, Löwenmäulchen, Kornblumen, Sonnenhut oder Sonnenblume. Sie können von April bis Mai direkt im Freiland ausgesät werden. Bei zweijährige Stauden sollten Sie mit der Aussaat bis nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) warten. Sie blühen erst im Jahr darauf. Die beliebtesten Vertreter sind Bartnelken, Königskerzen, Stiefmütterchen, Fingerhut, Vergissmeinnicht, Königskerze und Hornveilchen.

Die richtige Sommerblume für jeden Standort 

Sommerblumen pflanzen ins Beet

Der Mix macht’s: Sommerblumen pflanzen Sie am besten in bunter Gesellschaft
© istockphoto.com/Martin Wahlborg

Einfach prächtig: Sommerstauden fürs Beet

Sie träumen von einem Blumenmeer? Dann ist ein Staudenbeet genau das richtige für Sie. Egal, ob im Miniaturformat oder in XXL. Als Grundregel gilt: Große und üppige Stauden nach hinten und kleinere, zierliche Sommerblumen in den vorderen Bereich pflanzen. Große Prachtstauden sind die Blickmagneten im Beet. Sonnenblumen, Rittersporn, Pfingstrosen, Sonnenkraut, Pfingstrosen, Lupinen, Prachtspieren oder Silberkerzen sind die Stars im Garten! Um sie herum machen sich Begleitstauden super. Sie sind etwas niedriger und nicht ganz so üppig. Gut abgestimmt, unterstreichen sie die Blütenpracht der Hingucker. Mädchenauge, Frauenmantel oder Ehrenpreis sind besonders beliebt. Schließlich gibt es noch die Füllstauden. Diese niedrigeren Gewächse füllen die Lücken zwischen Leit- und Begleitstauden, bedecken den Boden und kaschieren die kahlen Stängel ihrer höheren Nachbarn. Purpurglöckchen, Kleines Immergrün, Elfenblumen oder Tränendes Herz sind nur einige Beispiele.

Sommerblumen für den Balkon

Balkonien entfaltet erst mit Sommerblumen sein Urlaubsfeeling. Geranien sind die Klassiker unter den Balkonpflanzen. Sie blühen in allen Farben und Formen, sind pflegeleicht und hängen prachtvoll über die Kästen. Petunien und Verbenen bezaubern ebenfalls mit ihren bunten, filigranen Blüten. Gleiches gilt für die purpurnen Kapkörbchen und die gelben Husarenköpfe. Im Topf ist Oleander mit seinem Blüten- und Blattschmuck besonders beliebt. Als Dauerblüher hält auch er bis zum späten Herbst durch.

Sommerblumen für schattige Plätzchen

Ihr Schattendasein heißt nicht, dass es diesen Sommerblumen an Schönheit mangelt. Die üppigen Blütenbälle der Hortensie zum Beispiel benötigen mindestens Halbschatten. Rhododendron zaubert einen Hauch von Asien in den Garten und fühlt sich überall dort wohl, wo die Sonne nicht knallt. Fuchsien, Begonien und Männertrau schmücken die Bereiche, in die nur wenige Strahlen vordringen. Gleiches gilt für typische Waldblumen wie Ruprechtskraut oder Eisenhut.

Sommerblumen richtig pflegen

Standort: Um lange Freude an Ihren Sommerblumen zu haben, sollten Sie darauf achten, wo Sie diese pflanzen. Informieren Sie sich beim Kauf über den bevorzugten Standort.

Gießen: Fast alle Sommerblumen fühlen sich in Erde wohl, die immer etwas feucht ist. Damit es nicht zu Staunässe kommt, sollten Sie beim Pflanzen in schwere Böden eine Drainageschicht aus Sand oder Kies legen.

Düngen: Geben Sie Langzeitdünger mit dazu, wenn Sie Ihre Sommerblumen einpflanzen. Für eine tolle Blüten können Sie außerdem ein Mal pro Woche Flüssigdünger ins Gießwasser geben.

Um Sommerblumen möglichst lange am Blühen zu halten, ist tägliche Aufmerksamkeit nötig. Aber die Mühe zahlt sich aus: Denn was wäre ein Sommer ohne Blumen?