Wenn Sie einen Steingarten anlegen, so schaffen Sie sich einen Ort der Idylle und Entspannung – einen Ort der zum Träumen einlädt. Doch dies gelingt nicht, indem man wahllos Steine und diverse Pflanzen aneinanderreiht. Dies ist der größte Fehler, den Hobby-Gärtner aus Unwissenheit gerne begehen. Dies soll ein kleiner Ratgeber sein, der Ihnen einige elementare Kenntnisse vermittelt sowie ein paar wertvolle Tipps an die Hand gibt, wie Sie einen ansprechenden Steingarten anlegen können. Hier eine Übersicht aller Informationen zum Thema Bauen im Garten.

Die verschiedensten Steingarten-Formen

Steingarten anlegen bedeutet - Forderung von Know-How und viel Arbeit

Möchte man einen Steingarten anlegen, so gibt es zahlreiche Faktoren zu beachten (c) Ingrid Kranz / pixelio.de

Steingarten ist nicht gleich Steingarten! Wer einen Steingarten anlegen möchte, der muss sich zunächst einmal entscheiden, welchen Stil er denn überhaupt präferiert. Je nach Steingarten sind dabei unterschiedliche Stilelemente zu beachten.

Möchte man einen Steingarten anlegen, dann bedeutet es nämlich nicht, Steine auf- oder nebeneinander anzuhäufen und sie im Garten zu verteilen. Eine gute Planung ist elementar, um ein optisch schönes Endprodukt zu erzielen. Eine Vielzahl interessanter Informationen zu Steingärten finden sich hier.

Nun folgt eine kurze Aufzählung einiger Steingarten-Formen inklusive ihrer Merkmale:

Japanischer Steingarten

Einen Steingarten anlegen im Stile eines Japanischen Gartens – der Traum etlicher Gartenbauer. Diese Gartenform ist sehr aufwendig mit Steinen aber ohne Gehölze und Pflanzen angelegt. Er soll als Regenerations- und Meditationsort dienen. Neben den Steinen, Kies und Sand, findet sich im traditionellen Japanischen Garten auch das Element Wasser. Einen Japanischen Steingarten anzulegen erfordert viel Erfahrung und Fachwissen auf diesem Gebiet. Zusätzlich noch eitere Tipps, wie man einen Japanischen Garten anlegen kann.

Der Kiesgarten

Liegt der Fokus des Gartenbauers auf Steinen, so schließt dies auch die Möglichkeit ein, einen Kiesgarten zu bauen. Diese Gartenform eignet sich sehr gut für die heimische Gartengestaltung mit Steinen. Im Gegensatz zum Japanischen Garten zeichnet sich diese Gartenform durch eine große Pflanzenvielfalt aus. Aufgrund dessen sollte der Garten möglichst sonnendurchflutet sein. Die Bepflanzung sollte möglichst ungeordnet und willkürlich ausfallen. Lücken und größere Abstände sind gewollt und verleihen dem Kiesgarten eine interessante Wirkung, nachdem man diese mit dem Kies aufgefüllt hat.

Der Kräutergarten

Beim Gartenbau muss sich nicht immer alles nur um die Ästhetik drehen. Eine Kombination aus Ästhetik und funktionalem Nutzen kann durchaus seinen Reiz haben. Der Kräutergarten bietet hierfür eine gute Möglichkeit. Hierbei sollte jedoch stark auf die Herkunft der jeweiligen Nutzpflanzen geachtet werden. Kräuter und Gewürze aus südlichen Regionen benötigen zumeist sonnigere Orte, wohingegen Pflanzen aus den heimischen Breiten eher schattige Plätze bevorzugen. Folgend eine kleine Übersicht zu potenziellen Gartenpflanzen.

Sonstiges

Steingarten anlegen - Kombination aus Theorie und Praxis

Oberstes Ziel vieler Gartenbauer: früher oder später einen Steingarten anlegen (c) Jane23 / pixelio.de

Selbstverständlich bestehen Steingärten nicht lediglich aus einer durchdachten Aneinanderreihung von Steinen und Pflanzen. Wenn man einen Steingarten anlegen möchte, so muss man sich auch um die entsprechende „Infrastruktur“ kümmern – Wege schaffen, Sitzmöglichkeiten durchdenken oder die alte Gartenlaube geschickt in das Konzept des neuen Gartens einbetten.

Für ersteres gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Als Grundprinzip sollte man stets bedenken, dass sich ein Weg so natürlich wie möglich durch den Garten winden sollte. Als Material lassen sich altbekannte Pflastersteine verwenden, ebenso wie Betonplatten oder aber auch die natürlichere Version bestehend aus Erde und Kies. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, jedoch sollt darauf geachtet werden, dass es in das Gesamtkonzept passt.