Jetzt kommt sie wieder, die kalte Jahreszeit. Und mit ihr auch Schnee und Kälte. Eigentlich ja schön, so ein Winter-Wonderland. Aber leider nicht für die vielen Vögel. Gerade deswegen ist es wichtig, ein Vogelhaus zu bauen und die Vielflieger mit einem Unterschlupf und Nahrung zu versorgen. Doch wie funktioniert das, ein Vogelhaus bauen? Wir sagen Ihnen, wie es geht!

Schritt 1: Vorbereitungen und Bauplan 

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, was die Form der Vogelhäuschen betrifft. Dennoch sei gesagt, dass Vögel von der Farbe Schwarz und sehr knalligen Farben eher abgeschreckt werden. Daher beim Dekorieren eher auf natürlichere Farbtöne setzen.

Doch wie fängt man denn nun am besten an? Zuerst einmal muss ein Plan her: Wie soll das fertige Vogelhaus aussehen und welche Eigenschaften sollte es haben? Soll es simpel oder eher kompliziert werden? Welche Größe sollte es haben? All diese Antworten hängen natürlich auch von Ihrer Motivation und Ihrem handwerklichen Geschick und Erfahrung ab. Ist eine Entscheidung gefällt, geht es los.

Psst: Der Blog wasfuermich.de greift die Bastelidee etwas vereinfacht für Kinder auf. Gerade ein Bausatz ist gut geeignet und man kann den Kindern beim Gestalten helfen.

Schritt 2: Anleitung und Bausatz besorgen 

Mit der Bauanleitung bewaffnet geht man am besten zum Baumarkt. Haben Sie sich die genauen Maße der Bretter aufgeschrieben? Denn im Baumarkt kann man Ihnen die Holzbretter in der Länge zusägen, die Sie brauchen, um das Vogelhaus zu bauen. Ansonsten benötigen Sie zu Hause eine Säge. Zusätzlich sollten diese Materialien auf Ihrem Einkaufszettel stehen, wenn sie nicht schon zu Ihrem Gartenzubehör zählen:

Ein Vogelhaus bauen: Am besten zusammen mit Opa und Enkel im Werkschuppen.

Ein Vogelhaus bauen mit der ganzen Familie ©gettyimages/iStockphoto/ArtMarie

  • vier Seitenplatten aus Holz (davon eine mit einem runden Loch in der Mitte)
  • Dach und Boden (die Bodenplatte sollte ein Stück länger sein als das Häuschen, damit die Vögel dort landen können)
  • Schrauben und verzinkte Nägel am besten aus Messing (zum Befestigen der Holzteile)
  • Scharniere
  • Draht (zum Aufhängen)

Außerdem brauchen Sie zum Vogelhaus bauen:

  • Hammer und Akkubohrer
  • eventuell Farbe
  • Lasur und Pinsel

Schritt 3: Der Bau des Vogelhauses 

Alle Materialien bereitgelegt? Dann kann es losgehen!

  • Einzelteile in der vorgesehenen Größe aussägen lassen
  • Einzelne Holzteile verschrauben oder nageln
  • Dach aufsetzen: An einer Seite befestigen, an der anderen mit Scharnier versehen, damit das Dach für das Futter später hochgeklappt werden kann.

Schritt 4: Der letzte Schliff 

Jetzt kommt der Feinschliff: Das Vogelfutterhaus ist fertig gebaut, jetzt fehlt aber noch die Halterung. Dafür zwei Ösen an den Seitenwänden befestigen – so kann man das Vogelhaus später mithilfe eines Drahts aufhängen. Aber beachten Sie: Wählen Sie einen sicheren Aufstellungsort im Garten oder am Haus, damit die Vögel vor natürlichen Feinden wie beispielsweise Katzen geschützt sind.

Wichtig ist außerdem, das Vogelhaus mit einer Lasur zu versehen, damit es auch witterungsbeständig ist. Sie haben es zuvor mit Farbe gestrichen? Auch dann sollte man das Häuschen noch lasieren. So bleibt die Farbe länger bestehen.

Ein Vogelhaus bauen für den Winter, wenn der Schnee fällt und eiskalt wird.

Gute Idee: Ein Vogelhaus bauen für den Winter ©gettyimages/iStockphoto/Artush

Ganz aus dem Häuschen: Das Vogelhaus ist fertig gebaut!  

Das Vogelhaus ist gebaut und aufgehängt – super! Doch was das Futter angeht, ist Vorsicht geboten: Meisenknödel sollte man ohne Plastiknetz beim Tierzubehör kaufen – oder mit Papprand versehen. Denn im schlimmsten Fall verhaken und schneiden sich die Vögel oder verenden sogar daran.

Nutzen Sie das Vogelhaus also als Futterhaus, sollten Sie den ganzen Winter über bis zum Frühjahr gut dafür sorgen, dass genügend Futter vorhanden ist. Der Hintergrund: Die Vögel gewöhnen sich an die Futterstelle und kommen immer wieder zurück.

Und jetzt: Viel Spaß beim Vogelhaus bauen und Vögel beobachten!